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Methoden der Zahnaufhellung

Beim Zahnbleaching wird in der Regel ein Mittel verwendet, welches Wasserstoffperoxid (H2O2) enthält. Es dringt in den Zahn ein, wo es Sauerstoff-Radikale abspaltet. Diese sind dann in der Lage, die Farbstoffe des Zahnes chemisch zu verändern und den Zahn sichtbar aufzuhellen.
Zahnaufhellen durch direkte Anwendung beim Arzt (In-Office-Bleaching)

Bei dieser speziellen Methode verwendet man sehr hoch konzentrierte Präparate, sodass diese Art des Bleachings nur in-Office (zahnaufhellung licht) durchgeführt werden kann.
Methoden der Zahnaufhellung


In der Vorbereitungsphase wird für einen effektiven Schutz das Zahnfleisch mit einem flüssigen Material abgedeckt (gingiva protector), das in weiterer Folge ausgehärtet wird. Anschließend wird das Bleachingmaterial direkt auf die aufzuhellenden Zähne aufgetragen, wo es gleich zu wirken beginnt. Der Whitening-Effekt wird durch spezielle Bleachinglampen intensiviert werden.

Nach Ablauf der ersten 20 min. wird das Gel abgespült, um laufend die Farbveränderung zu kontrollieren. Ist das Ergebnis nicht zufriedenstellend, wird der Prozess bis zu 3 mal pro Sitzung wiederholt. Um eine dauerhafte Aufhellung zu erhalten (1 Jahr und länger) müssen in der Regel eine oder zwei weitere Sitzungen erfolgen.

Zahnbleaching durch Einbringung des Materials in den Zahn (Walking-Bleach-Method)

Dies ist eine Methode, die zum Bleichen devitaler (nicht mehr lebender) Zähne dient, wobei Bleichmaterial ins Innere des Zahnes appliziert wird. Ein winziges Loch wird in den Zahn gebohrt (dasselbe Loch, durch das die frühere Wurzelbehandlung bereits durchgeführt wurde). Das Bleachingmittel wird in diese Kammer eingefügt und provisorisch verschlossen. Nach einigen Tagen - je nach Bedarf - kann dieser Prozess wiederholt oder der Zahn definitiv verschlossen werden.

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